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Schadenanalyse bei Feuchteschäden

Kommt es zu Feuchteschäden an Bauwerken sind die Folgen oft gravierend. Die Ursachen sind vielseitig: Leckagen wasserführender Leitungen, Restfeuchte in Baustoffen, Belastungen in Naßräumen (Bad) oder Kondensation und zu hohe relative Luftfeuchte. 
 
Werden die Ursachen nicht schnell erkannt und behoben, können erhebliche Schäden auftreten. Die optischen Mängel, von kaum sichtbaren Stockflecken bis zu intensiven Verfärbungen, gehören noch zu den harmlosen Folgen. Algenbefall auf Außenoberflächen, Verminderung des Wärmeschutzes oder Schimmelpilzbefall in Innenräumen stellen hingegen eine erhöhte Beeinträchtigung da.
 
Für Feuchtemessungen setzen wir i. d. R. 3 unterschiedliche Verfahren ein:
 
Widerstandsmessung
 
Hier werden zwei Elektroden in die Bausubstanz durch kleinen Öffnungen in der Oberfläche eingebracht. Anschließend wird der Widerstand zwischen den Elektroden - bei einer angelegten Spannung - gemessen. Diese Methode ist zwar nicht zerstörungsfrei, liefert aber genaue Messergebnisse. Mit diesem Verfahren kann die Feuchtigkeit an der Oberfläche des Baustoffes gemessen werden.
 
Durch den Einsatz von langen Elektroden wird die Feuchtigkeit in der Dämmschicht im Boden gemessen. Hierzu müssen Löcher für den Einsatz von Stabelektroden gebohrt werden.
 
Mit Flachelektroden ist eine Feuchtigkeitsmessung über die Randfuge des Fußbodenbereichs möglich.
 
Induktive Feuchtigkeitsmessung
 
Bei der induktiven Feuchtigkeitsmessung wird mit Hilfe einer Aufsatzelektrode mit hochfrequentem Feld die Feuchtigkeit in der oberen Schicht eines Baustoffes bestimmt.
Um den Wassergehalt des gemessenen Baustoffes zu bestimmen, muss der gemessene Wert in einer speziellen Tabelle nachgeschlagen werden. Diese Methode ist zwar zerstörungsfrei, dafür ist die Messgenauigkeit sowie die Sicherheit geringer als bei der Widerstands- oder Mikrowellenmessung.
 
 
Mikrowellenfeuchtemessung
 
Das Mikrowellen-Messverfahren ist eine zerstörungsfreie Wassergehaltsbestimmung von Materialien mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen.

Bei Mikrowellen-Messverfahren werden die Unterschiede zwischen ausgesandten und empfangenen Wellen gemessen, die durch Dämpfung der Amplitude und Phasenverschiebung verursacht werden. Die Veränderungen von Amplitude und Phase ergeben sich durch Reflexion, Brechung und Streuung der hochfrequenten Wellen an den Grenzschichten des Dielektrikums und durch Absorption im Inneren des Untersuchungsmaterials.

Mikrowellen-Messverfahren zeichnen sich insbesondere durch eine zuverlässige Arbeitsweise unter rauen Industriebedingungen aus. Weitere Vorteile sind die hohe Empfindlichkeit und die Möglichkeiteit Messungen in Echtzeit durchzuführen. Außerdem wird im Gegensatz zu optischen Verfahren der Baustoff durchdrungen. Wir setzen aktuell das hochmoderne Moist 200 ein.